Die zusätzliche Belastung bei einem Fernstudium

Das Einschlafen nach einem ereignisreichen Tag gelingt manchmal kaum. Sie kennen diese Situation sicher auch. Besonders bei zusätzlichen Belastungen, wie einem Fernstudium, können sich Schlafstörungen häufen.

Der ewige Kreislauf im Kopf

Das Pfalz-Echo beschrieb jetzt die Situation in einem Artikel. Betroffene haben andauernd Gedanken, die ihnen das Einschlafen schwer machen. Beim Fernstudium ist das ganz klar. Werde ich es schaffen, das nächste Testat gut zu bewältigen? Wie kann man die anstehenden Aufgabe lösen? Am Morgen ist der unfreiwillige Nachtschwärmer gereizt und unkonzentriert. Leiden Sie nur selten unter Schlafmangel, wirkt sich das kaum auf den Körper aus. Anders wird es, wenn die Schlaflosigkeit zum Dauerzustand avanciert.

Heute ist so manche Fernuniversität darauf eingerichtet, den Studenten das Lernen so angenehm wie möglich zu machen. Es gibt Ratgeber, die auf Schlafstörungen und die Folgen eingehen. Sprechen Sie im Fall des Falles nicht nur mit einem Arzt, sondern mit Ihren Lehrbeauftragten.

Alltag ohne Überlastung

Inzwischen haben einige Studien bewiesen, wie sich Schlafmangel auf das gesundheitliche Wohlbefinden auswirkt. Schlafprobleme können zum Grund für viele ernsthafte Erkrankungen werden und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Ein Schlaf unter siebeneinhalb Stunden ist ein deutliches Problem. Deshalb ist es ratsam, vor dem Beginn des Fernstudiums erst einmal zu überlegen, ob es vorteilhaft in den Arbeitsalltag integrierbar ist. Stellen Sie mit Ihrer Familie Pläne zur Bewältigung des Tagesablaufs aus.

Ein Angriff auf das Immunsystem

Die Auswirkungen von wenig Schlaf können das Immunsystem schwächen. Die Ruhephasen geben dem Körper im Normalfall die Kraft, Infekte effektiv abzuwehren. Ein tägliches Schlafpensum von sieben Stunden soll zur höchsten Lebenserwartung führen, haben japanische Forscher festgestellt. Planen Sie das in Ihren Tagesablauf ein. Auf lange Sicht sinkt bei Schlafmangel die Leistungsfähigkeit und das Körpergewicht steigt.

Individuelle Bedürfnisse kennen

Die individuellen Bedürfnisse spielen beim Schlaf eine große Rolle. Jeder Mensch ist anders, Patentempfehlungen gibt es nicht. Lernen Sie deshalb Ihre individuellen Schlafgewohnheiten kennen. Führen Sie doch einmal ein Schlaftagebuch. Vielleicht kommen Sie zu ganz anderen Werten, als die Forscher herausgefunden haben.

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